Tag: Studie

Publikationsprozesse: Crossmedialität und Medienneutralität

Das klassische Buch in seiner statischen gedruckten Form war lange Zeit von der Medienkonvergenz unberührt. Während andere Medien sich vermischten und immer neue Wege der Inhaltsrezeption erschufen, blieb die Informationsaufnahme längerer Texte, ggf. mit Grafiken oder Bildern, den gedruckten Medien, im wesentlichen Büchern und Periodika, vorbehalten. Die Digitalisierung und insbesondere der sich ausbreitende Zugang zum mobilen Internet inklusive der dafür nötigen Endgeräte hat nun auch dieses Medium erfasst.

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XML: Medienneutrale Inhaltslagerung – die Technik dahinter

Single Source Publishing: Die Möglichkeit, einmal erstellten Inhalt in vielen Formen zu publizieren, wird durch medienneutrale Inhaltslagerung mit XML besonders unterstützt. Das Erlernen und Arbeiten mit XML ist im Verhältnis zu anderen Auszeichnungssprachen einfach. Doch noch immer gibt es Verlage, die die Möglichkeiten von XML nur bei ausgewählten Werken nutzen – zu recht. Um solche Strategien bewerten zu können, sollen im Folgenden Artikel die Arbeitsweise und Optionen rund um XML erläutert werden.

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Publizieren mit XML: Der klassische Publikationsprozess

Der klassische Publikationsprozess bezeichnet denjenigen Workflow, der seit dem Publizieren vermittels Desktop-Publishing bis heute üblich ist. Doch wie sieht ein solcher Prozess aus? Im zweiten Artikel der Serie Publizieren mit XML soll ein solcher Publikationsprozess dargestellt werden, bei dem Bestandteile wie Akquisition oder Ideenfindung sowie Vertrieb vernachlässigt wurden, um den Verlauf ab Idee bis zum fertigen Produkt zu veranschaulichen.

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XML im Publikationsprozess – Anforderungen und Prozesse

XML im PublikationsprozessStart der Artikelserie: XML im Publikationsprozess

Die Digitalisierung ermöglicht zahlreiche Alternativen zum Buch. Inhalt wird heute als App, Webpage, E-Book, E-Paper oder klassisch gedruckt angeboten. Verlagen ergibt sich die Herausforderung, den verschiedenen Rezeptionsformen optimal zu begegnen. Bestmöglicher Output bei gegebenem Input bedeutet hier, einmal erstellten Inhalt in möglichst vielen Formen anzubieten, also crossmedial publizieren zu können. Möglich machen das veränderte Publikationsprozesse, deren Grundlage die Medienneutralität von Inhalten ist.

Veränderte Publikationsprozesse durch medienneutrale Inhaltslagerung mit XML

Die Arbeit XML im Publikationsprozess soll die Anforderungen und Prozesse, die sich aus dieser Medienneutralität durch XML und der sich daraus ergebenden Option, crossmedial publizieren zu können, ausloten und praktisch verdeutlichen. Dabei wird der Publikationsbereich auf Sach- und Fachliteratur beschränkt, da in diesem Bereich besondere Anwendungspotentiale liegen, die es bspw. bei belletristischer Literatur nur beschränkt gibt.

Nach der Abgrenzung des Publikationsbereichs werden die Auszeichnungssprache XML sowie verwandte Themenbereiche und im Anschluss zwei Anwendungsbeispiele erläutert. In allen Bereichen soll der Schwerpunkt auf den publikationsprozessbezogenen Neuerungen liegen, da hier die für Verlage wichtigen Herausforderungen stecken. Technische Details insbesondere im Bereich XML werden angesprochen, sollen jedoch mit Rücksicht auf den genannten Schwerpunkt nicht zu vertieft dargestellt werden.

Folgende Artikel:

XML im Publikationsprozess | Kostenloser Download der gesamten Arbeit

Die Arbeit XML im Publikationsprozess, vorgelegt von Marcel Knöchelmann im August 2014 an der HTWK Leipzig, steht hier kostenlos zum Download bereit:

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Datenlogistik: Ausblick in technische Tiefen

Datenlogistik Definition AnkündigungWährend alles digital wird und sogar die klassischen Logistiker auf große Datenmengen angewiesen sind, stellt sich die Frage: Brauchen auch Daten eine Logistik als Wissenschaft? LePublikateur ist dieser Frage nachgegangen: In einer Facharbeit an der HTWK Leipzig sind Thomas Brock und Marcel Knöchelmann in die technischen Tiefen von Transport, Beschaffung, Lagerung und Distribution hinabgestiegen und haben analysiert, was Daten gegenüber klassischen Produkten für Anforderungen haben. Das Ergebnis gibt es als Studie bei LePublikateur zum kostenlosen Download.

Diese Studie vergleicht nach einer Abgrenzung des Themengebietes die Anforderungen der Datenlogistik mit denen der klassischen Logistik. Im Anschluss wird ein ausgewählter Kaufprozess mit dem Schwerpunkt auf datenlogistischen Vorgängen vorgestellt. Die gegenübergestellten Teilbereiche der Logistik wurden so gewählt, dass die kritischen Anforderungen und Merkmale der Datenlogistik optimal dargestellt werden können. Hier geht es zur Onlineversion der Studie Grundlagen der Datenlogistik. Anforderungen und Besonderheiten der Logistik digitaler Güter im Vergleich mit ausgewählten Bereichen der klassischen Logistik:

Studie Datenlogistik

Grundlagen der Datenlogistik als kostenloser Download:

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Sie haben Anregungen oder Kommentare zur Studie? Teilen Sie sie gern mit den Autoren Marcel Knöchelmann oder Thomas Brock.

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Datenlogistik: Wissenschaft zwischen den Stühlen

Grundlagen der Datenlogistik: Daten sind Produkte. Brauchen auch Daten die Logistik?

Die zunehmende Digitalisierung stellt die Logistik vor neue Herausforderungen. Exponentielles Wachstum von Datenmengen sowie rein auf Digitalem basierende Geschäftsmodelle und verstärkt digitale Strukturen in Unternehmen über alle Branchen hinweg machen neue Anforderungen deutlich. Es gilt logistisch nicht mehr nur, reale Güter zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitzustellen; ebenso müssen Daten organisiert werden. Dazu gehört vor allem die Schaffung geeigneter Strukturen für Transport und Lagerung sowie insbesondere zur Sicherung dynamischer Datenmengen.

Datenlogistik? Sowas mit LKW und Lagerhallen? Bloß für Binärcode…

Demnächst bei LePublikateur: Grundlagen der Datenlogistik. Anforderungen und Besonderheiten der Logistik digitaler Güter im Vergleich mit ausgewählten Bereichen der klassischen Logistik. Eine Studienarbeit von Marcel Knöchelmann und Thomas Brock.

Datenlogistik LePublikateur

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Global E-Tailing 2025: Deutsche Post DHL studiert Zukunft des Handels

Der Handel ist eigen. Im wird eine Trägheit vorgeworfen, die nicht mit Nieschlags Dynamik zusammenpassen will. Nicht nur der Buchhandel scheint modernen Distributionsformen hinterherzulaufen. Der Handel adaptiert eher E-Commerce als ihn selbst zu formen. Das ist nicht schlimm, die Kernkompetenz kann woanders liegen. Das Ärgerliche ist bloß: Niemand weiß, wie die Zukunft des Handels aussieht.

Die Deutsche Post DHL schafft Abhilfe: Sie hat gemeinsam mit Handelsexperten und Trendforschern die Zukunftsform des E-Commerce (E-Tailing, E-Retailing) untersucht. Herausgekommen ist die Studie Global E-Tailing 2025, die in vier Szenarien offenbart, wie Handel 2025 stattfinden könnte und welche heute aktuellen Entwicklungen zu Schwerpunkten werden. Von Marcel Knöchelmann

E-Commerce Leitfaden oder Logistikerträume?

E-commerce im Szenariomodell der DHLDie Studie Global E-Tailing 2025 (hier als Download erhältlich) erforscht Trends und Entwicklungen im E-Commerce und deren Auswirkungen auf die Logistikindustrie. Dafür wurden zahlreiche Daten zusmmengetragen, Konsumverhalten in aktuellen (New York, Berlin, London und Schanghai) wie auch in Zukunftsmärkten (Lagos, Bangalore und Jakarta) verglichen und weitergedacht sowie diverse Perspektiven des E-Commerce gegeneinander ausgespielt.

So wurden vier Szenarien zutage gefördert, die in Reinform vermutlich nie stattfinden werden. Aber aus ihnen können Handlungsperspektiven und Strategien abgeleitet werden. Und insbesondere für die Schlafmützen des Einzelhandels gilt: “[…] wir lernen, in neue Richtungen zu denken, Unkonventionelles in unseren Planungen zuzulassen, und bleiben so offen und handlungsfähig”, wie Jürgen Gerdes im Vorwort anstößt. Jetzt muss Tante Emma nachziehen.

Die Szenarien:

  • Hybrider Konsum in konvergenten Handelswelten
  • Selbstinszenierung in virtuellen Gemeinschaften
  • Künstliche Intelligenz im digitalen Handelskosmos
  • Kollaborativer Konsum in einer regionalisierten Handelslandschaft

 

Hybrider Konsum in konvergenten Handelswelten

Zukunft des Handels: E-Commerce und E-Tailing 2025Multi-Channeling als Standardstrategie: Was heute schon in einigen Shops möglich ist, wird zukünftig normal. Kanäle werden nicht mehr gesondert betrachtet, sie verschmelzen zu einem Multimedia-Angebot (Ähnliches ist als No-Line-Konzept von Gerrit Heinemann bekannt). Konsumenten wählen nicht mehr zwischen offline und online, sondern erleben die Vorteile beider Welten. Läden werden zu Showrooms und Flagshipstores. Kritisch bleibt jedoch, dass der Preiskampf im Channel-Hopping noch schwerer zu bändigen ist.

Selbstinszenierung in virtuellen Gemeinschaften

Zukunft des Handels: E-Commerce und E-Tailing 2025Das Szenario setzt vor allem auf die Gemeinschaften, das Erleben von Shoppingwelten und sofortige Teilen dieser Erlebnisse. Communities of Interest bieten ein Kommunikationsumfeld, in dem sich Konsumenten stetig austauschen – durch Wearables nun auch ohne andauernd auf ein Display starren zu müssen. Im Ladengeschäft wird nicht mehr bloß der Standard ausgestellt. Kunden suchen wieder das Besondere in den Innenstädten. Die große Masse und der tägliche Bedarf laufen jedoch über große Online-Händler.

Künstliche Intelligenz im digitalen Handelskosmos

Zukunft des Handels: E-Commerce und E-Tailing 2025Die Individualisierung der Online-Shops ist im stationären Handel angekommen. Alles ist verknüpft; Daten, die einen Konsumenten vermessen und verstehen, fließen in jede Beratung ein. Dem Kunden wird auf Grundlage seiner Daten das Optimale simuliert, er muss sich nicht mehr um Auswahl oder Zusammenstellung kümmern. Die Zustellung am gleichen Tag ist Standard – ebenso wie die ultimative Datenpreisgabe.

Kollaborativer Konsum in einer regionalisierten Handelslandschaft

Zukunft des Handels: E-Commerce und E-Tailing 2025Wertvoll ist nicht mehr der Einkauf oder das Haben – das “Nutzenkönnen” steht im Vordergrund. So haben sich Massenmärkte aufgesplittet in regionale Sharinganbieter. Qualität hat Vorrang vor Quantität; Kommunikation im Dialog löst das Verkaufsgepräch ab. Insbesondere der regionale Tauschhandel floriert – Anbieter verschwimmen zwischen Geschäften und Privatem. Nachhaltigkeit wird Kernelement jeder Kaufhandlung.

 

Selbstverständlich hat DHL die Studie multimedial aufbereitet. Neben dem Download gibt es hier das Webportal sowie verschiedene Videos. Hier zum Beispiel die Auswirkung des Internets auf die Logistik und den Handel, erklärt von Dr. Andrej Busch:

Die Bilder und das Video sowie alle Inhalte aus der Studie stammen von DHL, bzw. aus dem Pressebereich von DHL.

 

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