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Geschichte des E-Books in 111 Wörtern | Das achte Türchen

LePublikateurs AdventskalenderDas achte Türchen des LePublikateur Adventskalenders birgt einen besonderen Schatz: Die Geschichte des E-Books in 111 Wörtern. Sie ist Historiendarstellung und Erzählung zugleich; Abhandlung wie Miniatur. In ihr vereinen sich Philosophie, Narration und bibliophil-digitales Manifest – weil es insbesondere zu Weihnachten wichtig ist, Seit’ an Seit’ friedfertig zusammenzuleben.

Seite an Seite | Eine Geschichte des E-Books in 111 Wörtern

Die Typen ärgerten sich bleischwarz, als der Computer kam; das Buch applaudierte mit allen Seiten. Denn die Informationsgesellschaft erkannte, Text kann digital sein. Es kamen Auszeichnungssprachen und Pdfs, standardisierte Speichermedien und das World Wide Web. Die Bücher vermehrten sich und mit ihnen die Leser in allen Teilen der Welt. Drucktypen wurden zu Kunst degradiert.

Der OYO E-Reader

Der aufstrebende Athlet

Dann kam das elektronische Papier und mit ihm der Untergang der Friedfertigkeit. Digital war plötzlich gut lesbar. Amazon trat heroisch hervor, den Markt zu eröffnen und die Verlage zur E-Book-Produktion zu knechten. Dass der Markt dankend annahm, ist bis heute ein Dorn im Auge der Verlagsurgesteine. Hahnenkämpfe, Unkenrufe, Todesopfer – Wirtschaft ist ein hartes Pflaster. Krieg tei…

 

Halt, nein. 111 Wörter sind um. Die Entstehung des E-Books ist schon lange vorbei, der Rest ist Wettbewerb. Und das E-Book lebt zufrieden Seite an Seite mit seinem Print-Pendant.

Die Frithjofssage und das E-Book

Seite an Seite die Sticheleien des Marktes ertragen

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PocketBook Touch Lux – Luxus beim Kauf

Aufgrund verschiedener Vorteile und kräftiger Werbung werden E-Reader immer beliebter. So liegen sie dieses Weihnachtsfest bestimmt wieder unter zahlreichen geschmückten Bäumen. Doch wie kann ein E-Reader auch für den konservativen Leser eine attraktive Alternative werden? PocketBook macht einen Vorschlag; Thomas Brock hat ihn untersucht.

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Der PocketBook Touch Lux in edler Hülle (© Pressemitteilung/PocketBook)

Leder statt Leinen?

Sobald es um die Frage geht, ob das E-Book gegenüber dem Buch zu bevorzugen sei, wird meist die Haptik als stärkstes Argument für das Buch genannt. Aufgrund der kulturell anerzogenen Liebe und Demut zum gedruckten Buch und seinem Papier, wird dies wohl noch eine Weile so bleiben; obwohl die wenigsten als erstes die Seiten streicheln oder ihre Nase in ein Buch halten, um daran zu riechen. Oft wird eine fehlende Wertigkeit in Bezug auf die Verarbeitung angegeben.

Um zu beweisen, dass auch E-Reader als hochwertiges Geschenk der Leserhand schmeicheln können, vertreiben immer mehr Hersteller passende Lederaccessoires. So versuchen sie, ein gewisses haptisches Erlebnis zu schaffen. Mal besser mal schlechter verarbeitet, werden dann Leder oder Kunstlederhüllen in Plastik verschweißt und über Buchhandlungen, Elektromärkte und Webshops vertrieben. Doch ein Gefühl vom edlen oder gar luxuriösen Geschenk kommt selten auf. Egal, ob in der Vergangenheit zu dem günstigsten oder dem Top-Gerät gegriffen wurde – sie alle hatten immer dasselbe Problem. Ihre Verpackung machte nicht viel her. Klobige Pappen mit riesigen Aufdrucken über besondere Ausdauer im Bezug auf Bücher, Stundenzahlen oder einfache Bedienung sind als Geschenk wenig ansprechend.

Der PocketBook Touch Lux – Es geht auch anders!

Dass es auch anders geht, zeigt ab Anfang Dezember die Schweizer Firma PocketBook, mit einer für das Weihnachtsgeschäft geplanten limitierten Edition des PocketBook Touch Lux. Diese beinhaltet den schon seit Ende Mai erhältlichen Pocketbook Touck Lux in einer braunen Variante. Da Pocketbook – wie zuvor auch – seine Neuheiten erst im Frühjahr vorstellt, hat der E-Reader die gleichen technischen Features wie die schwarz gehaltene Standardvariante. Diese ist zwar 40 € günstiger, beinhaltet aber kein Cover.

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Der PocketBook Touch Lux mit Zitat (© Pressemitteilung/PocketBook)

Das besondere ist nicht die Farbe des E-Readers oder das enthaltene Ledercover mit dem aufgeprägten Theodore Roosevelt Zitat: “I am part of everyting that I have read” also “Ich bin ein Teil von allem, was ich las”. Herausstechend an diesem Paket ist die sehr hochwertig erscheinende Verpackung. So sind E-Reader und Ledercover in eine Holzbox gebettet und vermitteln vom ersten Moment an Qualität.

Das schöne am Kauf ist der Kauf

Auch wenn die Funktion und die Handhabung an erster Stelle stehen, beginnt die Freude über einen neuen E-Reader nicht erst nach dem Auspacken – genau wie auch eine Kaufentscheidung manchmal schon vor dem Schaufenster getroffen wird. Wünschenswert ist, dass andere Hersteller sich an dieser Edition ein Beispiel nehmen und die minderwertigen Pappverpackungen bald der Vergangenheit angehören.

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